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    <title>Granatapfel Punica Granatum : Rubrik:Granatapfel Literatur</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>jagger</dc:publisher>
    <dc:creator>jagger</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-13T15:09:04Z</dc:date>
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    <title>Granatapfel Punica Granatum</title>
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    <title>Persephone und der Granatapfel</title>
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    <description>Griechisches Pantheon&lt;br /&gt;
Aus &apos;Klassische Sagen&apos;, gesammelt von Gustav Schwab, erschienen im Sigbert Mohn Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Götter der Unterwelt und der Erde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hades oder Pltiton (lat. Pluto), Sohn des Kronos und der Rhea, ist der Herr des Totenreiches, der strenge, unerbittliche, Göttern und Menschen verhaßte Gott, aus dessen schaurigem, ödem Reich es keine Rückkehr gibt. Nur einem so gewaltigen Halbgott wie Herakles gelang es, selbst dem furchtbaren König der Schatten ein Zugeständnis abzuringen. Ihm zur Seite thront seine ehrwürdige Gemahlin Persephone (lat. Proserpina), die Tochter des Zeus und der Demeter, ernst und streng wie ihr Gatte, mit dem sie sich in die Herrschaft über das Totenreich teilt. Aber sie erscheint auch als gütige Versöhnerin, die den harten, unbeugsamen Pluton zuweilen zu milderem Sinne bewegt. Als Persephone einst als Mädchen mit ihren Gespielinnen auf einer Wiese Blumen pflückte, stieg plötzlich Hades mit seinem Rossegespann aus der sich spaltenden Erde hervor und entführte das Mäd-dien in die finstere Unterwelt, wo er es zu seiner Gemahlin machte. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;persphone&quot; width=&quot;133&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/granatapfel/images/persphone.jpg&quot; /&gt;Lange Zeit irrte die untröstliche Mutter Demeter auf der ganzen Erde umher, ihre geliebte Tochter zu suchen. Der König von Eleusis nahm sie gastfreundlich auf; zum Dank gab sie seinem Sohne Triptolemos Weizen und lehrte ihn den Ackerbau, der nun von ihm, zugleich mit ihrem Kult, über die ganze Erde verbreitet wurde. Schließlich verriet Helios, der alles sieht, der verzweifelten Mutter, daß ihre Tochter von Hades geraubt worden war. In ihrem Zorne ließ sie keine Saaten mehr wachsen, bis endlich Zeus sich genötigt sah, dem Bruder die Rückgabe des geraubten Mädchens zu gebieten. Aber schon hatte Persephone von einem Granatapfel gegessen, den Hades ihr gereicht hatte, und war durch den Liebeszauber dieser Frucht dem gewaltigen Herrscher des finsteren Reiches verfallen. Nun entschied der Göttervater, daß Persephone zwei Drittel des Jahres, die Zeit des Blühens und Grünens, bei der Mutter auf der Oberwelt, das übrige Drittel aber, die Zeit der öden, erstarrten Natur, bei ihrem Gatten verbringen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://granatapfel.twoday.net/topics/Shop/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;128&quot; alt=&quot;granatapfel-shop&quot; width=&quot;90&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/granatapfel/images/granatapfel-shop.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Zu dem Gefolge des Hades gehören die Zwillingsbrüder Thanatos, der Tod, und Hypnos, der Schlaf, sowie die Erinnyen (lat. Furien), die Rachegöttinnen. Charon, der Seelenfährmann, fährt die Seelen der Abgeschiedenen, die von Hermes zur Unterwelt geleitet wurden, in seinem Nachen über die Flüsse Acheron und Styx. Der Eingang zur eigentlichen Unterwelt wird bewacht von dem dreiköpfigen, schlangenhaarigen Höllenhund Kerberos, der keinen, der das Totenreich betrat, zurück an das Licht des Tages läßt. In seinem Richteramte stehen Hades die drei Totenrichter Minos, Rhada-mantys und Äakos zur Seite. Die Seelen der Gerechten werden in die vom Lethestrom, dem Strom des Vergessens, umflossenen seligen elysischen Gefilde gewiesen. Die Frevler hingegen werden in den Tartaros, den schrecklichen Ort der Verbannung gestoßen, wo sie auf mancherlei Weise für ihre Untaten zu büßen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Unterwelt angehörige Göttin ist auch Hekate, eine Tochter des Titanen Perses. Sie ist die Göttin der Zauberei und alles Nächtlichen; sie ist unheimlich und vermag doch vielerlei Segen über die Familie und den einzelnen zu bringen. Auf ihren nächtlichen Wegen trägt sie Fackeln und wird von heulenden Hunden begleitet; ihr sind die Hunde heilig. Der Göttin Hekate wurde vor allem an den Scheidewegen geopfert. Hekate wurde oft mit Selene, der Mondgöttin, mit Artemis oder mit Persephone gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demeter (lat. Ceres), in der man gleichsam eine Verjüngung der Gäa sah, wurde als Mutter Erde hoch verehrt. In ihr verkörpert sich die segensreiche Kraft der Erde, Gewächse hervorsprießen zu lassen. Daher preist man sie als die freundliche Göttin, die den Blumen, Krautern und Feldfrüchten Gedeihen gibt, als Stifterin des Ackerbaus und somit auch des geordneten Lebens, der bürgerlichen Gesetze und Sitten. Ihr angesehenstes Heiligtum befand sich zu Eleusis in der Nähe von Athen, wo ein ihr geweihter Geheimdienst, die Eleusinischen Mysterien, seinen Mittelpunkt hatten.&lt;br /&gt;
Von großer Macht ist der Weingott Dionysos oder Bakchos (lat. Bacchus), der Sohn des Zeus und der Kadmostochter Semele, der an den Verächtern seiner Gottheit schreckliche Rache übt. Dennoch ist er die Wonne der Welt, der durch seine Gabe, den Weinstock, des Menschen Herz erfreut. Seine Mutter Semele hatte von Zeus, ihrem Geliebten, der ihr feierlich die Gewährung eines Wunsches versprochen hatte, verlangt, er möge sich ihr in seiner wahren Gestalt zeigen. Vergebens flehte der Gott sie an, von diesem törichten Wunsche zu lassen, und als er ihr dann im Blitz erschien, verbrannte die unglückliche thebanische Königstochter. Der junge Dionysos wurde von Nymphen erzogen. Während der Überfahrt nach Naxos wurde er von Seeräubern gefangen, die ihn in Italien als Sklaven verkaufen wollten. Doch siehe, plötzlich blieb das Schiff stehen, dem jungen schönen Gefangenen fielen die Fesseln von den Händen, Weinreben und Efeu wuchsen aus dem Schiff und rankten sich um den Mast. Mit Entsetzen erkannten die Schiffer, daß sie sich an einem Gott vergriffen hatten und sprangen ins Meer; doch sowie sie das Wasser berührten, wurden sie zu Delphinen. Man feierte Dionysos durch wildbegeisterte Feste, bei denen Frauen (Mänaden, Bacchantinnen) in heiliger Raserei durch die Wälder und Berge tanzten. Zu dem Gefolge des Dionysos gehören die Satyrn, ausgelassene, halbtierische Gesellen mit platten Nasen und spitzen Pferdeohren. Unter ihnen ist der alte glatzköpfige Zecher Silenos am berühmtesten. Da er nach dem fröhlichen Weingenuß oft unsicher auf den Beinen ist, reitet er auf einem Esel mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter das Gefolge des Dionysos mischt sich oft auch Pan, der mit Bockshörnern und Bocksfüßen ausgestattete griechische Hirtengott. Pan ist der Sohn des Hermes und einer Nymphe. Seine Mutter war entsetzt, als sie ihren Knaben am ganzen Leibe zottig behaart sah. Hermes aber brachte ihn auf den Olymp, wo die Götter und besonders Dionysos ihren Spaß an dem Kleinen und seinem lustigen Treiben hatten. Pan ist der Erfinder der Syrinx, der aus Schilfrohr gefertigten Hirtenflöte. Er schweift durch die Wälder und über die Höhen und stellt gerne den Nymphen der Berge und Bäume nach. Zur Stunde der Mittagsstille will er nicht in seiner Ruhe gestört sein, sonst kann es sein, daß sich der sonst immer fröhliche Gott urplötzlich mit entsetzlichem Gebrüll zeigt und Mensch und Tier »panischen« Schrecken einjagt. Zur Zeit des Kaisers Tiberius sollen Schiffer von einer griechischen Insel eine Stimme vernommen haben: »Wenn ihr nach Epirus kommt, so ruft: &gt;Der große Pan ist tot!&lt; Als die Schiffer an Epirus vorbeikamen, riefen sie gegen das Land zu, wie ihnen befohlen war; da weinten Felsen, Bäume und Tiere, und ein Klagen brach aus der ganzen Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen und Flüsse, Wälder und Grotten, Berge und Täler sind belebt von den schönen, göttlichen Mädchengestalten der Nymphen. Als Najaden wohnen sie in den Flüssen, Quellen und Teichen, als Oreaden in den Bergen, als Dryaden in den Bäumen; wenn eine Quelle versiegt, wenn ein Baum verdorrt, stirbt auch die Nymphe, die darin ihren Wohnsitz hat. Als Nymphen bezeichnet man auch die vielen anmutigen Töchter des Okeanos und des Nereus, die in der Weite des Meeres spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://re-ligio.gmxhome.de/Dateien/Griechische_Goetter.htm&quot;&gt;http://re-ligio.gmxhome.de/Dateien/Griechische_Goetter.htm&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>jagger</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://granatapfel.twoday.net/topics/Granatapfel+Literatur&quot;&gt;Granatapfel Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 jagger</dc:rights>
    <dc:date>2004-07-08T07:38:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://granatapfel.twoday.net/stories/260156/">
    <title>Klaus Thiele-Dohrmann Die gekrönte Venusfrucht - Geschichten des Granatapfels</title>
    <link>http://granatapfel.twoday.net/stories/260156/</link>
    <description>Die pralle Frucht der Erotik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Exot zieht seit fünftausend Jahren Denker, Künstler, Götter und Liebespaare in seinen Bann. Eine kleine Kulturgeschichte des Granatapfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Thiele-Dohrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was er soeben in einem Pariser Spezialitätengeschäft erstanden hatte, brachte nicht nur seinen Vitaminhaushalt auf Touren, sondern entzückte des Dichters Gaumen und Herz. Im Brief an seine Frau Clara schwärmte Rainer Maria Rilke von des Granatapfels &quot;massiver Schwere&quot; und dem &quot;umgebogenen Ornament des Blütenstempels&quot;. Damals, im Herbst 1907, war die tizianrote Frucht in den nördlichen Ländern noch eine ausgesuchte Rarität. Inzwischen gehört der Exot ganz selbstverständlich zum winterlichen Angebot auf deutschen Wochenmärkten, leuchtet mal gelblich, mal rostrot, mal purpurfarben von den Verkaufstischen der südländischen Händler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund, prall und schwer liegt die Frucht mit der kleinen Krone in unserer Hand. Aufgebrochen offenbart sie uns ihre ganze Sinnlichkeit: Dicht an dicht lagern die unzähligen rötlichen Fruchtkügelchen - jedes einen kleinen Samenkern enthaltend, von der benachbarten sorgsam durch ein dünnes weißes Häutchen getrennt. Und dieses überreiche, liebevoll ausgeklügelte Kammergehäuse wird gehütet von der lederzähen Schale. Ein perfektes System, um die Nachkommenschaft bis zur Reife zu schützen.&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass sich der pralle Prachtbrocken seit Jahrtausenden kaum einer Vereinnahmung widersetzen kann. Den Malern Botticelli, Grünewald und Dürer war er Metapher für Liebe, Fruchtbarkeit und göttlichen Segen. Auf Herrscherporträts wird das Obst zum Sinnbild der Macht. Und bis ins vergangene Jahrhundert verschrieben Mediziner seinen süßsäuerlichen Saft als Medizin gegen Gallenbeschwerden und Bandwurmleiden. Jeder bediente sich nach eigenem Gusto: Sogar den Toten wurde er als Symbol der Unsterblichkeit mit ins Grab gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Diesseits des alten Rom versprachen sich junge verheiratete Frauen von ihm Mutterfreuden und promenierten mit kleinen Kränzen, die aus Zweigen des Granatapfelbaums geflochten waren. Auf die Fruchtbarkeit spielt auch die griechische Sitte an, Hochzeitspaare mit Granatapfelkernen zu bewerfen. Oder die Gepflogenheit, vor der Braut die reife Kugel auf den Boden plumpsen zu lassen, sodass sie beim Aufplatzen die Vielzahl ihrer Samen zeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Alten Testament war auf die Wirkung dieses reichlich Wasser und Zucker speichernden Lebensmittels Verlass. Wo es wuchs, war fruchtbare Scholle: Über den hebräischen Namen rimmon für den Granatapfel stolpert man öfter, wenn man in alten Ortsverzeichnissen blättert. Im Hohen Lied entfaltet der Granatapfel seine ganze erotische Qualität. Die aufspringenden Knospen künden von sich anbahnender Liebe. &quot;Gleich dem Riss im Granatapfel schimmert deine Schläfe hinter deinem Schleier hervor&quot;, begeistert sich der Balzende. Und das Mädchen will den Geliebten &quot;tränken mit gewürztem Wein, mit dem Saft der Granaten&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt gemacht hat den Granatapfel der griechische Mythos von Persephone. Die Tochter der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter wurde eines Tages vom Totengott Pluto in die Unterwelt verschleppt. Auf Befehl von Göttervater Zeus gab der Räuber das Mädchen zwar frei. Aber er band Persephone für immer an sich, indem er ihr Granatapfelkerne zu essen gab. Seitdem darf Persephone nur drei Viertel des Jahres auf der Erde verbringen. Während der Wintermonate harrt sie in der Totenwelt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Julias &quot;Nachtigall&quot; saß auf einem Granatapfelbaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persephones Granatapfel wurde ein beliebtes Thema für ungezählte Dichter. Goethe und Schiller bestaunten ihn, Oscar Wilde nannte eine Sammlung von Erzählungen Das Granatapfelhaus, und Edith Wharton schrieb einen Kriminalroman, der auf die verhängnisvollen Granatapfelkerne der Proserpina anspielt, der römischen Variante zu Persephone. Und natürlich saß die Lerche, die Shakespeares Julia nur zu gern für eine Nachtigall gehalten hätte, im Geäst eines Granatapfelbaums.&lt;br /&gt;
So verwundert es nicht, dass sich viele Länder um die Ehre des Ursprungsortes streiten. Wahrscheinlich hat sich die Frucht von Babylonien aus in die Welt verbreitet. Bis ins dritte vorchristliche Jahrtausend lassen sich ihre Spuren dorthin zurückverfolgen. Während der Feldzüge von König Thutmosis III. gelangte sie nach Ägypten, und seit 900 vor Christus wurden in Griechenland Granatapfelbäume angepflanzt. Auch Zypern scheint früh ein bevorzugtes Gebiet für den Anbau von Granatäpfeln gewesen zu sein. Dort soll, so heißt es in einer Legende, die Liebesgöttin Aphrodite mit eigener Hand Granatapfelkerne in den Boden gelegt haben. So war das Fruchtbarkeitssymbol auch zu einem Symbol der Erotik geworden. Und ständig gewann die köstliche Frucht neue Liebhaber. Mit griechischen Siedlern wanderte sie nach Unteritalien. Punische Krieger brachten sie aus Nordafrika mit und verbreiteten sie in Spanien. Bis nach China gelangte der begehrte Liebesapfel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und überall zog er Dichter, Botaniker, Teppichweber, Götter, Liebende oder Seidenmaler in seinen Bann. Fünftausend Jahre Mythos und Kunst - welches Obst könnte gehaltvoller sein als der Granatapfel, diese gekrönte Venusfrucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(c) DIE ZEIT 1999</description>
    <dc:creator>jagger</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://granatapfel.twoday.net/topics/Granatapfel+Literatur&quot;&gt;Granatapfel Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 jagger</dc:rights>
    <dc:date>2004-07-07T16:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://granatapfel.twoday.net/stories/259644/">
    <title>Afghanische Märchen Granatapfel und Flügelpferd</title>
    <link>http://granatapfel.twoday.net/stories/259644/</link>
    <description>Granatapfel und Flügelpferd von Gisela Borcherding&lt;br /&gt;
in Kabul gesammelt und herausgegeben  &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;granatapfelundflgelpferd&quot; width=&quot;177&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/granatapfel/images/granatapfelundflgelpferd.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
1. Auflage 1975&lt;br /&gt;
2003 überarbeitet und als Sonderdruck vom&lt;br /&gt;
Freundeskreis Afghanistan e.V. neu aufgelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märchen aus Afghanistan - Märchen aus einem Land voller Zauber. Wenn auch heute aus Afghanistan Schreckensmeldungen kommen und das Land von den langen Kriegsjahren gezeichnet ist  in seinen Märchen lebt noch immer die fantastische Welt aus Träumen, wie sie sich morgenländisch-üppige Einbildungskraft in den Geschichten von Tausendundeiner Nacht erschuf. Da wird von schönen und tapferen Prinzen erzählt, die so unsagbar standhaft sind, von anmutigen Feen und Königstöchtern, liebreizender als der Mond, von klugen Waziren und vom gerissenen Kahlköpfigen, von Djinnen und fliegenden Pferden und sprechenden Vögeln, von wundervollen Kamelkarawanen, beladen mit allen Schätzen des Orients. Diese Märchen, von Gisela Borcherding in Kabul aus dem Erzählermunde aufgenommen, liegen hier als überhaupt erste Sammlung vor, die unmittelbar aus der Landessprache ins Deutsche übertragen worden ist. Durch den märchenanalysierenden Kommentarteil genügt das Buch auch wissenschaftlichen Anforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erlös des Buches wird ausschließlich für Selbstinitiativen im ländlichen Ausbildungsbereich in Afghanistan verwendet.&lt;br /&gt;
Bestellungen nur über:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irmela Falke, Hochstr. 37, 69414 Alsbach-Hähnlein; Tel.: 06257 69414  - Fax: 06257 69416; irmela.falke@t-online.de</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://granatapfel.twoday.net/topics/Granatapfel+Literatur&quot;&gt;Granatapfel Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  </item>
  <item rdf:about="http://granatapfel.twoday.net/stories/253304/">
    <title>Die archetypische Blüttenesenz des Granatapfel</title>
    <link>http://granatapfel.twoday.net/stories/253304/</link>
    <description>Granatapfel ist seit tausenden Jahren das Symbol für Weiblichkeit. Die Frucht galt bereits den alten Ägyptern als so wertvoll, dass sie den Pharaonen als Grabbeigaben auf die Reise in die Unterwelt &lt;br /&gt;
mitgegeben wurden.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;persphone&quot; width=&quot;133&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/granatapfel/images/persphone.jpg&quot; /&gt; Granatapfel ist die Frucht , mit deren Hilfe die Sexualität Einzug in den Garten Eden hielt. Zeugnisse des frühen Christentumes wie des Islam definieren den Granatapfel als Frucht&lt;br /&gt;
Evas. In der griechischen Mythologie war der Granatapfel sowohl Symbolpflanze Aphrodites, der Göttin der Liebe und der Schönheit, wie Persephones, der Göttin der Unterwelt. Granatapfelessenz fördert das weibliche Selbstwertgefühl bzw. die weiblichen Persönlichkeitsanteile.&lt;br /&gt;
gefunden bei:&lt;br /&gt;
www.floweressences.de&lt;br /&gt;
www.albrodt.de&lt;br /&gt;
download: Archetyp. Blüttenesenzen in dt. von D. Albrotdt&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://essenzen.net/download.htm&quot;&gt;http://essenzen.net/download.htm&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>jagger</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://granatapfel.twoday.net/topics/Granatapfel+Literatur&quot;&gt;Granatapfel Literatur&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 jagger</dc:rights>
    <dc:date>2004-06-29T20:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://granatapfel.twoday.net/stories/253142/">
    <title>Der Granatapfel wird unter anderem im Hohelied Salomos erwaehnt</title>
    <link>http://granatapfel.twoday.net/stories/253142/</link>
    <description>Das Hohelied Salomos in der unrevidierten Elberfelder-Bibelübersetzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1  	 Das Lied der Lieder, von Salomo&lt;br /&gt;
2 	Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes, denn deine Liebe ist besser als Wein.&lt;br /&gt;
3 	Lieblich an Geruch sind deine Salben, ein ausgegossenes Salböl ist dein Name; darum lieben dich die Jungfrauen.&lt;br /&gt;
4 	Ziehe mich: wir werden dir nachlaufen. Der König hat mich in seine Gemächer geführt: wir wollen frohlocken und deiner uns freuen, wollen deine Liebe preisen mehr als Wein! Sie lieben dich in Aufrichtigkeit.	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 	Ich bin schwarz, aber anmutig, Töchter Jerusalems, wie die Zelte Kedars, wie die Zeltbehänge Salomos.&lt;br /&gt;
6 	Sehet mich nicht an, weil ich schwärzlich bin, weil die Sonne mich verbrannt hat; meiner Mutter Söhne zürnten mir, bestellten mich zur Hüterin der Weinberge; meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet. -&lt;br /&gt;
7 	Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo weidest du, wo lässest du lagern am Mittag? Denn warum sollte ich wie eine Verschleierte sein bei den Herden deiner Genossen? -&lt;br /&gt;
8 	Wenn du es nicht weißt, du Schönste unter den Frauen, so geh hinaus, den Spuren der Herde nach und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten.	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9 	Einem Rosse an des Pharao Prachtwagen vergleiche ich dich, meine Freundin.&lt;br /&gt;
10 	Anmutig sind deine Wangen in den Kettchen, dein Hals in den Schnüren.&lt;br /&gt;
11 	Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit Punkten von Silber. -&lt;br /&gt;
12 	Während der König an seiner Tafel war, gab meine Narde ihren Duft.&lt;br /&gt;
13 	Mein Geliebter ist mir ein Bündel Myrrhe, das zwischen meinen Brüsten ruht.&lt;br /&gt;
14 	Eine Zypertraube ist mir mein Geliebter, in den Weinbergen von Engedi. -&lt;br /&gt;
15 	Siehe, du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön, deine Augen sind Tauben. -&lt;br /&gt;
16 	Siehe, du bist schön, mein Geliebter, ja, holdselig; ja, unser Lager ist frisches Grün.&lt;br /&gt;
17 	Die Balken unserer Behausung sind Zedern, unser Getäfel Zypressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin eine Narzisse Sarons, eine Lilie der Täler. -&lt;br /&gt;
2 	Wie eine Lilie inmitten der Dornen, so ist meine Freundin inmitten der Töchter. -&lt;br /&gt;
3 	Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter inmitten der Söhne; ich habe mich mit Wonne in seinen Schatten gesetzt, und seine Frucht ist meinem Gaumen süß.&lt;br /&gt;
4 	Er hat mich in das Haus des Weines geführt, und sein Panier über mir ist die Liebe.&lt;br /&gt;
5 	Stärket mich mit Traubenkuchen, erquicket mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe! -&lt;br /&gt;
6 	Seine Linke ist unter meinem Haupte, und seine Rechte umfaßt mich.	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7 	Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hindinnen des Feldes, daß ihr nicht wecket noch aufwecket die Liebe, bis es ihr gefällt!	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8 	Horch! mein Geliebter! Siehe, da kommt er, springend über die Berge, hüpfend über die Hügel.&lt;br /&gt;
9 	Mein Geliebter gleicht einer Gazelle, oder einem Jungen der Hirsche. Siehe, da steht er hinter unserer Mauer, schaut durch die Fenster, blickt durch die Gitter.&lt;br /&gt;
10 	Mein Geliebter hob an und sprach zu mir: Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!&lt;br /&gt;
11 	Denn siehe, der Winter ist vorbei, der Regen ist vorüber, er ist dahin.&lt;br /&gt;
12 	Die Blumen erscheinen im Lande, die Zeit des Gesanges ist gekommen, und die Stimme der Turteltaube läßt sich hören in unserem Lande.&lt;br /&gt;
13 	Der Feigenbaum rötet seine Feigen, und die Weinstöcke sind in der Blüte, geben Duft. Mache dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!&lt;br /&gt;
14 	Meine Taube im Geklüft der Felsen, im Versteck der Felswände, laß mich deine Gestalt sehen, laß mich deine Stimme hören; denn deine Stimme ist süß und deine Gestalt anmutig. -&lt;br /&gt;
15 	Fanget uns die Füchse, die kleinen Füchse, welche die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge sind in der Blüte!&lt;br /&gt;
16 	Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. -&lt;br /&gt;
17 	Bis der Tag sich kühlt und die Schatten fliehen, wende dich, sei, mein Geliebter, gleich einer Gazelle oder einem Jungen der Hirsche auf den zerklüfteten Bergen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meinem Lager in den Nächten suchte ich, den meine Seele liebt: ich suchte ihn und fand ihn nicht.&lt;br /&gt;
2 	Ich will doch aufstehen und in der Stadt umhergehen, auf den Straßen und auf den Plätzen, will suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.&lt;br /&gt;
3 	Es fanden mich die Wächter, die in der Stadt umhergehen: Habt ihr den gesehen, den meine Seele liebt?&lt;br /&gt;
4 	Kaum war ich an ihnen vorüber, da fand ich, den meine Seele liebt. Ich ergriff ihn und ließ ihn nicht, bis ich ihn gebracht hatte in das Haus meiner Mutter und in das Gemach meiner Gebärerin.	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 	Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hindinnen des Feldes, daß ihr nicht wecket noch aufwecket die Liebe, bis es ihr gefällt!	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 	Wer ist die, die da heraufkommt von der Wüste her wie Rauchsäulen, durchduftet von Myrrhe und Weihrauch, von allerlei Gewürzpulver des Krämers?&lt;br /&gt;
7 	Siehe da, Salomos Tragbett: Sechzig Helden rings um dasselbe her von den Helden Israels.&lt;br /&gt;
8 	Sie alle führen das Schwert, sind geübt im Kriege; ein jeder hat sein Schwert an seiner Hüfte, zum Schutz vor dem Schrecken in den Nächten. -&lt;br /&gt;
9 	Der König Salomo hat sich ein Prachtbett gemacht von dem Holze des Libanon.&lt;br /&gt;
10 	Seine Säulen hat er von Silber gemacht, seine Lehne von Gold, seinen Sitz von Purpur; das Innere ist kunstvoll gestickt, aus Liebe, von den Töchtern Jerusalems.&lt;br /&gt;
11 	Kommet heraus, Töchter Zions, und betrachtet den König Salomo in der Krone, mit welcher seine Mutter ihn gekrönt hat am Tage seiner Vermählung und am Tage der Freude seines Herzens!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die restlichen hohelieder 4- findest du unter:&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>jagger</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 jagger</dc:rights>
    <dc:date>2004-06-29T18:10:00Z</dc:date>
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